Kleintransporter rammt beim Überholen in abbiegenden Opel Kombi – Fahrerin wird sofort tödlich verletzt – Tragisch: Hund des getöteten Opfers blieb bis zur Bergung neben seinem Frauchen sitzen.

Datum: Montag, 07. September 2020, 19:43 Uhr
Ort: L172 Germendorf bei Oranienburg, LK Oberhavel, Brandenburg

Dramatischer Einsatz für Polizei- und Rettungskräfte am Abend auf einer Landstraße bei Oranienburg: Bei einem Verkehrsunfall auf der schnurgeraden Allee der L172 bei Germendorf ist am Abend eine Autofahrerin ums Leben gekommen, drei weitere Personen wurden schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen hatte die Frau, die als Polizistin in der Region arbeitet offenbar nach links in einen Waldweg abbiegen wollen, ein nachfolgender Fahrer eines Kleintransporters erkannte die Situation des abbremsenden Opels offenbar falsch und setzte zum zügigen Überholen – genau in dem Moment bog die Frau ab. Mit hoher Wucht rammte der Kleintransporter in die Fahrerseite des Opels und drückte diesen noch gegen einen massiven Straßenbaum. Die Fahrerin wurde bei dem heftigen Aufprall schwer eingeklemmt und war zum Zeitpunkt des Eintreffens aller Rettungskräfte nicht ansprechbar, ein Notarzt konnte schließlich nur noch den Tod feststellen. Der männliche Beifahrer konnte zügig befreit werden. Beide Insassen aus dem Kleintransporter wurden ebenfalls schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr musste zur Bergung der getöteten Fahrerin schweres Gerät einsetzen. Besonders dramatisch dabei: der Hund des Opfers wich seinem Frauchen bis zur Bergung nicht von der Seite und wachte über sie im Auto. Dazu äußert sich der Feuerwehrsprecher im O-Ton. Der Hund wurde danach einem Tierheim übergeben. Die Hilfskräfte hatten mit einer weiteren Belastung zu kämpfen: Bei der getöteten Frau handelte es sich um eine eigene Kollegin der Polizei. Besonders betroffen waren die Polizeibeamte am Einsatzort, die nicht mehr helfen konnten. Ein Streifenwagen war als erstes am Unfallort. Für alle Rettungskräfte ein schweres Ereignis. Ein Gutachter der DEKRA wurde eingesetzt, um nun den genauen Hergang zu rekonstruieren. In der Nacht wurden Abschleppdienste damit beauftragt, die völlig zerstörten Fahrzeuge sicher zu stellen.

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