Feuerdrama in Wusterhausen/Dosse im Landkreis Ostprignitz Ruppin Was muss das für ein Schock gewesen sein, als die Kameraden die Alarmierung auf ihren Meldern erhielten und lesen mussten? In der Nacht zu Donnerstag stand das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Flammen. Bei einer Streifenfahrt der Polizei gegen 01:45 Uhr wurde eine Rauchentwicklung im Dachstuhl der Feuerwehr festgestellt. Daraufhin wurden sofort die Kräfte der Feuerwehr alarmiert. Diese trafen laut einer Polizeibeamtin zeitnah ein. Bei Eintreffen der ersten Kameraden an der Wache konnte man zumindest die teure Technik und Einsatzbekleidung retten. Das Gerätehaus war leider nicht mehr zu retten und brannte jedoch fast vollständig nieder. Als Stadtbrandmeister Ralf Homann am Feuerwehrgerätehaus eintraf, wusste er, dass er sofort handeln musste. „ Ich sah die Flammen aus der Wache aussteigen. Natürlich haben wir versucht zu retten, was zu retten war. Aber gegen das Feuer hatten wir keine Chance mehr. ” Am Abend vor dem Brand hatten sich die Feuerwehrleute hier noch zur Ausbildung getroffen. Die Kameraden der umliegenden Feuerwehren kämpften erst gegen die Flammen und musste ihre Kameraden aus Wusterhausen/Dosse dann trösten. „Ich kann es noch gar nicht glauben”, sagte Olaf Lehmann, Kreisbrandmeister im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. „Hier ist heute Nacht vielmehr verbrannt als nur ein Gerätehaus”, sagte Lehmann. Insgesamt waren 51 Feuerwehrfrauen und –männer sowie ein Rettungswagen im Einsatz. Beamte der zentralen Kriminaltechnik der Polizeidirektion Nord kamen zum Einsatz. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein technischer Defekt ursächlich für den Brand. Eine Schadenshöhe ist derzeit nicht bekannt. Blaulichtreport Neuruppin spricht unser größtes Mitgefühl aus.

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