Am späten Abend des 15.03.2019 ging beim Notruf der Polizei des Landes Brandenburg ein Anruf von Kollegen aus der Polizeiinspektion Dessau ein. Demnach hätte die 40-jährige deutsche Fahrzeugführerin eines PKW Seat ihre beiden Kinder samt gepackter Sachen und Personaldokumente beim Ex-LAG abgegeben und sich insgesamt merkwürdig verhalten. Sie gab weiterhin an, zur Ostsee fahren zu wollen. Bereits in der Vergangenheit hätte sie Suizidabsichten geäußert. Mithilfe einer Funkzellenortung konnte als letztbekannter Standort der RTK Linumer Bruch-Nord an der Bundesautobahn 24 ermittelt werden. Beamte des Autobahnpolizeireviers Walsleben stellten den PKW der 40-Jährigen an der Bundesautobahn 19 an der Anschlussstelle Wittstock in Fahrtrichtung Rostock fest. Bei einer durchgeführten Verkehrskontrolle ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 0,82 Promille. Ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest auf dem Polizeirevier Wittstock ergab einen Wert von 0,68 Promille. Abschließend wurde ein Notarzt zur Bewertung der Suizidabsicht hinzugezogen, welcher die Person in die Ruppiner Kliniken verlegte.

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