Lindow/Mark. Um 20:52 Uhr erschrillte bei der Lindower Feuerwehr der Alarm mit dem Einsatzstichwort Kradfahrer gegen Zug am Bahnübergang. Auf der Anfahrt erahnte man schon das Schlimmste. Als die Feuerwehr nach wenige Minuten später eintraf, stellte sich folgende Lage da. Der Motorradfahrer war mit seinem Krad an der Unfallstelle nicht anzutreffen. Die Polizeibeamten konnten dank Zeugenaussagen den 18-jährigen Motorradfahrer schnell ermitteln und fuhren zu ihm nach Hause, wo er auch anzutreffen war, um ihn zum Geschehen zu befragen. Er befuhr den Kramnitzer Weg und wollte den Bahnübergang in Klosterheide überqueren. Dieses gelang ihm nicht ganz, da der herannahende Zug ihn am hinteren Teil seines Motorrades touchierte. Durch das Abspringen vom Motorrad konnte er Schlimmeres verhindern und hatte dadurch sehr viel Glück. Er zog sich beim Sturz mehrere Schürfwunden zu. Eine ärztliche Behandlung lehnte er ab. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 6.000 Euro. Im Regionalzug saßen einschließlich der zwei Eisenbahner noch sechs Passagiere. Der Zug soll lediglich leichte Beschädigungen davongetragen haben.

Im Einsatz waren:
Freiwillige Feuerwehr Lindow /Mark und Freiwillige Feuerwehr Herzberg

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