Neuruppin (BRN). Am heutigen Mittwochmorgen gegen 6:25 Uhr brach aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer in einem Schuppen in der Scharländerstraße, unweit der Feuerwache in Neuruppin aus. Ein Mieter, ein 78-jähriger Mann, entdeckte den Brand, als er früh morgens seinen Müll herausbringen wollte. Er versuchte noch, selbstständig die Flammen zu löschen, hatte aber keinen Erfolg. Bei dem Versuch zog er sich Verbrennungen zu und kam damit, so wie mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Als die Feuerwehr aus Neuruppin und Bechlin auf der Anfahrt waren, konnte man die Rauchwolke deutlich erkennen. Ein solches Großaufgebot ist üblich, wenn zu befürchten ist, dass Leib und Leben in Gefahr sind. Was bei einem Brand im Mietshaus der Fall ist. Beim Eintreffen bestätigte sich die Lage und man begann sofort mit den lösch und Rettungsmaßnahmen. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle gebracht und damit eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert. Was in dem Schuppen gelagert war, dazu konnte der Einsatzleiter keine Angaben mehr machen, da alles verbrannte. Die umliegenden Wohnhäuser waren nicht in Gefahr dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr. Die Löscharbeiten wurden beobachtet von Nachbarn, welche offenbar vom Feuerwehreinsatz geweckt worden waren und im Schlafanzug die Straße bevölkerten. Die Feuerwehren aus Neuruppin und Bechlin rückten mit zwölf Fahrzeugen und 36 Einsatzkräften an.

Die Brandursache ist nach Angaben der Polizeisprecherin Dörte Röhrs noch ebenso unbekannt, wie die Höhe des entstandenen Schadens.

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